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Es werden Posts vom Februar, 2017 angezeigt.

Ein zu deklarierendes Ende, um des neuen Anfangs willen

Gestatte mir, noch einmal zurückzukehren, mein lieber Freund. Zu jener Zeit, als ich dich zum Reiten über die Steppe einlud. Als du mein bangendes Herz erfreutest, indem du schweigend mit mir gingst. Ins Ungewisse, dennoch seltsam Vertraute, jenem Horizont entgegen, der dich in die Heimat gleichermaßen wie in die Fremde zog.

Oder ging es nur mir so? Dieser ständige Zwiespalt, zwischen Heimat und Fremde? Zwischen alt und neu?

Oh nein, uns geht es immer noch beiden so, nicht wahr? Keine Zeit zuvor hat diesen Widerspruch, den fortwährenden Konflikt, je so deutlich gezeigt, wie diese. Eine breite Lücke, einem tiefen Graben gleich, zwischen traditionell Vertrautem und dessen Fremdheit in dieser neuen Welt.

Wir ritten gemeinsam auf dieses Gebirge zu, wir wagten den Aufstieg. Und dann kam jener Moment, wo ich, allen vorangehend, jenes Land betrat, in dem wir unser neues Zuhause fanden.

Drei Jahre vergingen. Konstruktive, kreative, unsere Bedürfnisse sichtende und sichernde Jahre. Die Geme…