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Wenn der Boden nachgibt

Ich schrieb oft von Grenzerweiterung, von Fortschritt, Entwicklung und Zuversicht. Davon, in die zunehmende Weite des Herzens hinein zu leben und dafür Barrieren sprengen zu wollen. Ich berichtete davon, warum dies für mich essentiell ist. Doch ich fasste nicht in Worte, was jedem Hinauslangen über eine Grenze unmittelbar folgt und dem erst später spürbar erweiterten Territorium vorangeht.

Dies ist die Zeit der Verwirrung, ein Zwischenzustand, in dem der Boden nachzugeben scheint, wo nicht nur diese eine Schranke verschwindet, sondern sich dadurch plötzlich innere und äußere Bezugspunkte auflösen. Womit ich mich bisher auf selbstverständliche Weise in meinem Reich in Beziehung setzte, erscheint unvermittelt in einem anderen Licht. Die Wertigkeiten und Bedeutungen, die ich bis dato der Welt beimaß, passen nicht mehr und ich frage mich verwundert, wieso ich diese Zuschreibungen nur für real und gewiss hielt.


Ja, nicht nur der Boden unter mir gibt nach, sondern ich empfinde diese Bewegung…