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Es werden Posts vom Januar, 2016 angezeigt.

Über Integration des Dharma, Mitgefühl und Respekt

Aufgepasst: Vielleicht ist das Folgende eine wahre Geschichte - vielleicht auch nur die Ausgeburt meiner Phantasie. Das mag jeder von euch am Ende für sich entscheiden.

Zu Lebzeiten meines Wurzellehrers wurde mir Folgendes berichtet: Auf die Frage, ob es denn hier auch unsichtbare Wesen gäbe, wie lokale Gottheiten usw., antwortete er mit Ja, aber es wären nur wenige, weil niemand mehr an sie glaubt.

Was wäre, wenn es sie immer noch gäbe? Was wäre, wenn sie sich einfach nur in höhere Sphären zurückgezogen hätten? Jedoch nicht, weil niemand mehr an sie glaubt, sondern weil vor Jahrhunderten schon der Bund gemeinsamen Zusammenlebens zwischen Menschen und unsichtbarer Wesen gebrochen wurde? Was wäre, wenn sich diese Wesen dennoch nach einem gesunden Miteinander sehnten und danach, respektierter Teil unserer Welt zu sein?

Was wäre, wenn sie Hoffnung schöpften, dass die guten alten Zeiten wieder auf einem neuen Niveau beginnen könnten - gerade weil im tibetischen Buddhismus die schamanisc…

Vom Wahren und Echten in uns

Was ich in den letzten Jahren meines Weges gelernt habe, sind drei Dinge:

1. Vertrauen und Wunschgebete zahlen sich aus.
2. Es gibt kein Ende des Weges, sondern nur das persönliche Urteil, dass   ein Ende erreicht wäre und es von hier aus nicht mehr weiter ginge.
3. Die Illusion des Endes überwindet man am besten durch eine starke innere, persönliche und konkrete Motivation, den Weg zu gehen. Diese Motivation sollte sich nicht primär auf äußere Umstände und Faktoren beziehen, sondern auf etwas, was mich innerlich im Herzen erschüttert und berührt.


Um zu erläutern, was ich damit meine, stelle ich zuerst mal die Frage in den Raum:

Was ist der Weg? Jeder assoziiert mit "dem Weg" etwas anderes. Ich verstehe unter dem Weg meine innere Reise zu meinem Herzen, weil ich darin grundlegend ethische Werte und den innigen Wunsch trage, für mich und andere nützlich zu sein. Ich betrachte es als mein Lebensziel, dieses nicht nur als Samen in mir zu tragen, sondern diese Samen auch zur Reife …

Kooperation und positive Resonanz

Wenn das Ego nicht in Beziehungen zu unseren Mitmenschen involviert ist, streben wir automatisch nach Kooperation und positiver Resonanz. Wir begegnen einander auf Augenhöhe und sind bereit, eine grundlegend gute Motivation im anderen anzunehmen, bei allem, was er oder sie tut.

Wenn das Ego nicht involviert ist, begegnen wir einander wirklich offenherzig. Wir sind neugierig, bereit zu geben, aber auch zu nehmen. Wir vermuten nicht hinter jedem Busch einen Verbrecher und kennen keinen Neid, dass der andere etwas besser kann oder besser weiß. Im Gegenteil: Wir würdigen das, was der andere besser kann, denn wir wissen, dass wir in Kooperation voneinander profitieren werden.

Wirklich in positive Resonanz zu gehen, bedarf vielleicht etwas Übung, denn diese lebt davon, sich auf das Positive so freimütig auszurichten, dass es uns gelingt, dieses Positive wechselseitig zu potenzieren.
Viele betrachten eine solche Ebene des Miteinanders als idealistisch, wenn nicht gar utopisch. Denn ein solc…