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Es werden Posts vom Dezember, 2013 angezeigt.

Auf ein neues, gut gelebtes Jahr!

Wieder neigt sich ein Jahr zum Ende hin, gefüllt mit meinem tiefen Wollen. Randvoll. Das Leben will und ich mit ihm.

Was ich nicht will: Besitz anhäufen. Was ich will: Besitz im Sinne von etwas, das ich festhalte, zu transzendieren, hin zum erfüllten Sein. Und was oder wer will ich sein? Ein tief in der Erde verwurzelter und den sie bewohnenden Wesen zugewandter Mensch. Um so jemand zu werden, darf ich mich nicht immerzu in Sicherheit bringen wollen.

Gerade jetzt, am Ende dieses vom Menschen beschlossenen Zyklus von 12 Monaten, auf der Schwelle zu einem neuen Jahr, voller Veränderungen, fühle ich mich so, als wäre es Zeit meinen Mantel endgültig abzuwerfen.

Oft habe ich mir dessen Kapuze tief ins Gesicht gezogen, um im Verborgenen zu wandeln. Doch tat ich es aus Weisheit, oder nur, um meine nicht verheilten Wunden zu schützen? 


In vielen der vergangenen Monate, die von der tiefen Einsicht getragen waren, dass es für mich so nicht weitergehen kann und Veränderungen willkommen sind, st…

Weswegen ich Buddhistin bin

Als ich mich einst entschloss, zu meditieren und den buddhistischen Weg auszuprobieren, berührte mich tief im Inneren die Bedeutung von Bodhichitta. Auch, wenn ich damals mit dem Begriff nicht wirklich etwas anfangen konnte, fand ich Resonanz in mir, als ich von Bodhichitta las.

Der Geist und das Empfinden des Bodhichitta traf den Nerv meines Lebens. Doch dieser Begriff ging in mir in Resonanz, weil ich im Herzen bereits von Bodhichitta wusste. Nur fand ich in diesem Buch damals zum ersten Mal ganz klar in Worte gefasst, was ich selbst schon spürte und zu verwirklichen hoffte.

Und aus tiefster Überzeugung konnte ich so sagen: Ja, das ist es! SO will ich leben! Ein Funke war übergesprungen. Und so begann ich, mir wirklich jahrelang Mühe zu geben, mich mit typisch buddhistischen Begriffen anzufreunden.

Ich begann damals also unbewusst mit dem, was ich heute "Integration" nenne: Die Integration des Buddhadharma in mein bis dato kulturell, geschichtlich, gesellschaftlich und so…

Das, was ich liebe ...

Das, was ich liebe, könnte ich niemals aufgeben. Selbst, wenn ich Schmerzen empfinde, weil der Gegenstand meiner Liebe im Moment keine günstigen Bedingungen und Umstände hat, um sich in voller Pracht zu entfalten.

Weil ich liebe, dulde ich den Schmerz.

Weil ich liebe, gebe ich die Hoffnung nicht auf.

Weil ich liebe, halte ich die Augen offen.

Weil ich liebe, suche ich. Ich suche nach Alternativen, gehe vorübergehend Kompromisse ein, nehme Umwege in Kauf, um die bestmöglichen Bedingungen und Umstände zu schaffen. Komme, was wolle.

Würde ich den Schmerz nicht dulden, liebte ich nicht.

Gäbe ich auf, liebte ich nicht.

Verschlösse ich die Augen, liebte ich nicht.

Denn jemand, der liebt, gibt niemals auf.

Mir ist wichtig, dass du weißt, dass wahre Liebe so beschaffen ist. Sie ist die Kraft, die Leben findet, wo alles unwirtlich scheint. Sie ist die Kraft, die ein Licht anzündet und bewahrt, wo es dunkel ist. Sie ist die Kraft, die unzerstörbar ist und alles überwindet.

Wenn die Liebe einm…

Keep it simple

Ich werde mit leichtem Gepäck reisen. So viel steht fest. So nutze ich die Zeit, die mir noch bis zur Ankunft des Pferdes bleibt, um sorgfältig auszusortieren. Ich entledige mich dessen, was diesen Raum, der so offen und weit in mir lebendig atmen möchte, unnütz füllt.

Die Herausforderung wird sein, mich nur auf das zu verlassen, was ich im Herzen mitnehmen kann.

Vielleicht wird einiges, was ich zurücklassen werde, auf anderem Wege wieder zu mir zurückkehren. Doch vorerst möchte ich beide Hände frei haben.

Die wirklich elementar wichtigen Dinge wissen wir im Herzen. Das meiste, woran wir so verbissen festhalten, lehrt uns unsere Kultur. Doch wenn es darum geht, wirklich ein herzensguter Mensch zu sein, müssen wir weit, weit über alle Kultur hinaus unser Herz weiten können. Zu wissen, wie das geht, ist daher essentiell. Vielleicht die Essenz der Essenz überhaupt. Alles andere ist schmückendes Beiwerk.

Vor etlichen Monaten schaute ich mir im Internet ein Interview an, das ein  bekannter…

Die bittere Süße nahender Veränderungen

Als ich über das "Jahr das Pferdes" schrieb, das mir schon einmal eine Fülle an lang ersehnten Veränderungen brachte, ahnte ich nur. Doch nun nimmt diese Ahnung in konkreten Entscheidungen und Gelegenheiten Form an. Formen, von deren Entstehen und Erscheinen ich vor 30 Tagen noch nichts wusste.

Doch ich nehme mich selbst beim Wort und tue, was zu tun ist, um neuerlich einen quälende Stagnation in ein Dasein auf einer neuen Ebene, einem Leben  mit einem neuen Geschmack, fließen zu lassen. Mit Beginn des westlichen neuen Jahres nehmen erste Veränderungen ihren Lauf...

Wo während der vergangenen dreißig Tage ein Nebel aus Unsicherheit, Verwirrung und unterschwelligem Stress herrschte, hat das Wetter plötzlich aufgeklart. Die tief hängenden Wolken sind verschwunden und die Luft ist derart kristallin, dass ich in der Ferne die Berge wieder sehen kann. Nahe sind sie gerückt und ich erkenne in voller Schärfe ihre Konturen. Berge, zu denen ich bald aufbrechen werde, um von da in mir …