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Es werden Posts vom Mai, 2013 angezeigt.

Nachtrag zu Schneverdingen

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Ein wortloser Nachsatz zu meinem Beitrag "Zeichen und Wunder":



Ein paar Worte habe ich noch für Euch - doch die sind nicht von mir:

Barfuß 

Hier und da komm ich auf die Idee
Einen andern Weg zu gehen
Mal verspielt und mal gefasst
Manchmal macht mir der Nase nach
Einfach das Unbeholfene Spaß

Beweg mich gerne mal im Kreis
Doch jeder noch so kleine Teich
Sollte verbunden sein zum Meer
Immer wenn ich was Neues ausprobiere
Lauf ich wie barfuß über Glas

Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt, wie es ist
Fast schon, wie gewohnt

Wenn mich das Neue dann berührt
Tanz ich zuerst für mich allein
Dann mach ich all die anderen wach
Doch immer wenn was neu beginnt
Sagt auch etwas in mir das war’s

Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt, wie es ist
Fast schon, wie gewohnt© Clueso





Habt ein schönes Wochenende!

Die Illusion des Unvorstellbaren

Mit unserem Geist, das ist so eine Sache. Insbesondere dem Anteil, den wir Intellekt oder Tagesbewusstsein nennen, ist in Wahrheit nicht zu trauen. Der Intellekt hat die Macht, Impulse des Herzens tot zu reden. Tot zu argumentieren und dich im Status Quo festzuhalten. Bis dein Herz voller Verzweiflung ist und dein Leben ein langsamer Tod.

Verstehe mich richtig: Ich weiß um die Schwierigkeiten, das fühlende, pulsierende Herz wider aller Widerreden zum Durchbruch zu verhelfen. Regelmäßig ringe ich selbst mit dieser Hürde. Und in diesem Augenblick, wo ich dies schreibe, habe ich  ganz klar eine persönliche Schwelle vor Augen. Diese meine Schwelle, die mich von der Verlebendigung eines wichtigen Herzensimpulses abhält...

Doch ich verspreche dir, dass ich diese Hürde nehmen werde. Denn ich habe schon oft erfahren, dass es möglich ist. Und dass ich mein Leben verschwenden und mein Potential nicht zur Reife bringen werde, wenn ich weiter daran zweifle, dass die Schwelle überwindbar ist.

Ja,…

Inmitten der Dunkelheit Dein Licht

Vor etwa zwölf Jahren saß ich in buddhistischen Unterweisungen zu meiner Meditationsgottheit und hörte aufmerksam zu. Seit einiger Zeit hatte ich aufgehört, mitzuschreiben - was wir im Westen sonst normalerweise gewohnt sind, zu tun. Ich saß mit geschlossenen Augen und vollzog im Geiste mit, worüber gesprochen wurde, denn Schreiben, so wusste ich, würde mich nur aus meiner Konzentration reißen.

Irgendwann verselbständigten sich die Bilder und ich sah mich plötzlich wie ein helles Licht, das auf eine dunkle Masse zuflog. Diese Masse oder undurchdringlich scheinende Wand sah nicht sehr ansprechend aus: Sehr dicht und massiv war sie und ich kam näher und näher. Es sah aus, als würde diese Masse aus vielen dunklen Wesen bestehen und sie streckten mir ihre Hände entgegen.

Ich fürchtete mich, denn es sah so aus, als wollten sie nach mir greifen und mich an sich ziehen, mich einverleiben. Weiter flog ich unaufhaltsam darauf zu - und plötzlich ging es mitten hinein. Doch mein Licht blieb mein…

Zeichen und Wunder

Heute ist es so weit. Heute überschreite ich eine mir selbst auferlegte Grenze. Früher hätte ich mir eher die Zunge abgebissen, als jemals über das, worüber ich gleich schreiben werde, etwas öffentlich zu sagen.

Doch täte ich es nicht, behielte ich eine sehr wichtige Dimension des Herzensweges für mich. Eine, die von sehr großer Wichtigkeit für jeden ist, der sich entschlossen hat, seinem Herzen zu folgen. Eine Dimension, die gekannt werden muss, von jedem, der wirklich den Weg mit ganzem Herzen gehen will.

Diese Dimension handelt von Zeichen und Wundern, die dir auf deinem Weg begegnen. Von Ereignissen, Koinzidenzen und Wendungen, die dich irgendwann spüren lassen, dass nichts umsonst war. Die dich ermuntern, noch offener und großzügiger ins Unbekannte aufzubrechen, ohne ausgeklügelte Reiseroute und ohne zu wissen, wo du irgendwann endest... Denn genau diese uneingeschränkte Offenheit ist es, die dich schlussendlich den Sinn aller Wirrungen und Schwierigkeiten erkennen lässt.

Und so…

Die Chance des Herzens

Manchmal ist dieser Schmerz in mir sehr übermächtig. Dieser Schmerz, zwischen dem, was ich aus meinem Herzen heraus spüre und dem, was ist. In diesem Leben sind die Umstände so verwirrend, so voller Ablenkung, dass ich manchmal die Klarsicht verliere, worum es eigentlich wirklich geht.

Dabei trage ich eine so große Chance im Herzen. Die Chance, in übergroßer Fülle meines inneren Reichtums zu leben und damit andere hemmungslos zu infizieren. Diese Chance ist die größte, die einzigste, die sinnvollste überhaupt im Leben. Und, obwohl so alt schon, dass ich sie in menschlichen Jahren nicht beziffern kann, ist sie vollkommen neu, frisch und noch ungelebt.

Diese Chance birgt jedes Herz. Auch deins.

Doch hier und heute spiegelt sie sich nicht. Hier und Heute wird sie viel zu oft von der Wucht äußerer Eindrücke erschlagen.

Deshalb brauche ich dich. Wenn du dich nämlich auf deine Chance und ich mich auf meine Chance verlässt, sind wir schon zu zweit. Dann schwingen wir in unserem Wollen, diese C…

Vor verschlossenen Toren

Ich bin überzeugt davon, dass jeder innere Fortschritt, den ich mache, allen zugute kommt, mit denen ich verbunden bin. Das entspricht dem Gesetz des abhängigen Entstehens: Lasse ich einen Irrtum in meinem Geist los und beginnen die Energien freier zu fließen, nimmt dieses neue Energiefeld auch die anderen mit. Auch für sie wird sich dadurch etwas ändern.

Im Umkehrschluss kann etwas, was ich in mir selbst schon lange Zeit in Stagnation spüre, auch verhindern, dass andere sich öffnen und auf ein anderes Niveau gelangen. Deshalb kann ein Lehrer seine Schüler auch nur so weit führen, wie er selbst gegangen ist.

Mit jedem inneren Fortschritt trage ich dazu bei, dass wir alle zusammen auf ein neues Niveau gehen können, wenn wir wollen.

Ein sicheres Zeichen für ein Vorankommen ist ein Gefühl des inneren Fließens, das sich selbst nicht hinterfragt. Das ist der natürliche Zustand. Der stagnierte Zustand hat immer etwas mit sehr festgelegten Annahmen über mich oder mein Leben zu tun. Das sin…