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Es werden Posts vom März, 2013 angezeigt.

Das Herz will Zukunft

Hindernisse gab es wohl genug, auf meinen Weg. Wirklich fruchtbar für mich und den Weg werden sie in dem Moment, wo ich sie erkenne. Wo die Täuschung, die sie mir bereiten, offensichtlich wird. Und eine davon ist die, wegen dem, was noch nicht wirklich ist, die Zuversicht zu verlieren.

Ein jedes Herz will sich entfalten, möchte das, was es in sich trägt nach außen tragen und bereichern. Weil mein Leben jedoch so herzensleer war und oft noch ist, zweifle ich daran, dass sein Wollen eine Zukunft haben kann.
Kommt Dir das bekannt vor?

Nun, mein Lehrer, der mir einst Hoffnung gab, indem er mir den Dharma lehrte, verlieh mir einen Namen, als ich Zuflucht nahm. Und der erste Teil davon ist "Jampa" (Maitreya). Maitreya gilt als der zukünftige Buddha, der erscheint, wenn der Dharma auf der Erde in Vergessenheit geraten sein wird. Er ist der Buddha, der Buddha Shakyamuni einst den Vortritt ließ, im Zeigen der Buddhaschaft und lehren des Dharma in unseren Breiten. Sein Name bedeutet …

Im Schreiben atmet mein Herz

Wenn ich mich richtig erinnere, war es der buddhistische Meister Chögyam Trungpa, der meinte, dass das Schreiben eines Tagebuches Unsinn sei: Es bestärke nur das Ego. Als ich diese Ansicht vor vielen Jahren von ihm las, fand ich mich peinlich berührt - damals schon schrieb ich fast täglich in meine Notizbücher.

In buddhistischen Kreisen hörte ich diese Zuschreibung auch von anderen - wobei ich heute davon überzeugt bin, dass viele nicht wissen, wovon sie da reden.

Dass ich mein Tagebuch für überlebensnotwendig halte, behielt ich stets für mich. Mein Geheimnis, was ich damit bewahren wollte, ist dies: Die Notizen darüber, was mich Tag für Tag im Innern bewegt, lassen mich mein Herz wiederfinden, wenn ich es einmal verloren habe und bestärken es, sollte ich nicht in meiner Mitte sein. Denn Schreiben ist für mich eine Form der Meditation - Herzmeditation!

Als ich vor mehr als zwanzig Jahren mit meinen Notizen begann, da waren sie noch unbeholfen. Es waren einfach Vermerke über meinen Ta…

Munter bergan!

Ich schreibe oft über ernsthafte Themen. Auseinandersetzungen, Reibungen, die zwischen meinem innigsten Herzen und der Welt tagtäglich entstehen, bestimmen Ton und Gestus meiner Texte. Doch zugleich blitzt, so hoffe ich, anderes hervor: Ein unbeugsamer Willen, dem Herzen zu folgen, zum Beispiel. Und zu zeigen, dass trotz aller Mühsal der Fortschritt in die Richtung, auf die sich Dein Geist richtet, unaufhaltsam ist!

Zuerst gilt es, Spreu von Weizen, Täuschung von Wahrheit zu trennen. Und zu erkennen, womit Du Dich und Dein wahres Sein bisher vergiftet hast. Das bringt manches Erschrecken und schmerzhafte Einsicht mit sich.

Das Unangenehme meiden zu wollen, ist und bleibt in meinen Augen die größte Illusion unserer heutigen Zeit! Die Tendenz zur Bequemlichkeit ist es, die uns alle an dieses giftige, träge, diffuse Dasein bindet, das uns so oft Depressionen beschert. Du musst hinaus, aus dem Smog, der Dir ständige Übelkeit verursacht. Du musst hoch hinaus, auf den Gipfel des Seins, wo …