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Selbstgrenzen und Horizonte

Inmitten der Wortlosigkeit vergangener Wochen, fand ich zu manchen Wünschen zurück. Bedürfnissen vielmehr - und der Einsicht in die Notwendigkeit anderer Umstände. Da hatte ich mich so sehr versucht darin, zu üben, das zu akzeptieren, was ist. Ich schalt mich das eine um`s andere Mal, als es mir nicht gelingen wollte. Unendlich lange hat es gedauert, zu erkennen, dass ich nicht akzeptieren kann, was eben meinem Herzen nach inakzeptabel ist. Da ertappte ich mich wieder - bei meinem alten Laster, einfach weniger zu wollen, als mehr.Immer noch geht es mir nicht leicht damit, dass weniger zu wollen nicht für alles die Lösung ist. Denn weniger wollen, also rigoroser Verzicht, kann schnell dahin gehen, dass ich selbst meine Grundlage vernachlässige, die Balance immer mehr einbüße und am Ende ganz ausgemergelt bin. Erschöpft. Verzicht muss weise sein und darf der Grundlage den Nährboden nicht entziehen. Nun, ich tendiere dazu, mich selbst auszubeuten, als andere und mich selbst zu bescheiden…