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Meine Empfehlung

Wenn dein Herz dich in ein anderes Leben ruft

Wenn du jetzt die Chance hättest, ein neues Leben zu beginnen, würdest du es wagen? Würdest du weit über die Grenzen dessen gehen, was du über dich, deine Fertigkeiten und dein Leben bisher gedacht hattest und einfach etwas  komplett anderes ausprobieren?

Vielleicht wäre das, was du jetzt beginnen könntest, gar nicht komplett anders. Vielleicht wäre es nur etwas, was du bisher in deinem Herzen bewegt hast  - und gegen das du tausende von Einwände und Argumente gefunden hast, und es deshalb niemals in die Tat umgesetzt hast.


In diesen Tagen spüre ich dieses neue, bisher Ungewagte näher als sonst. Als hätte sich ein Vorhang gelüftet und etwas wäre mir plötzlich ganz nahe gerückt, was vorher unendlich weit im Dunstnebel eines anderen, noch nicht gelebten Leben zu liegen schien.

Wenn es dir auch so geht, frage ich dich: Willst du es? Willst du trotz aller Angst den Mut aufwenden, einfach Ja zu sagen? Und dir einmal den verwegenen Gedanken gestatten, dass es machbar und möglich wäre?

Mein Fr…

Konsens oder das Gesetz des Stärkeren?

Ich denke, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass Frauen der Umgang mit oder der Kontakt zu ihren Gefühlen leichter fällt, als Männern. Ebenso ist es mit dem Wunsch nach und die Einsicht in die Notwendigkeit von Konsens, als wichtiger Wert für das Zusammenleben. Und die Bereitschaft zu Konsens wird für mich persönlich immer bedeutsamer. Auf der Basis von Konsens entwickeln sich Kooperation und positive Resonanz.

Als ich vor einigen Tagen jenen Kollegen wieder traf, den ich im letzten Beitrag erwähnte, traf ich auf einen völlig veränderten jungen Mann. Plötzlich wirkte er auf mich präsent, im Hier und Jetzt. Alle Gehetztheit war verschwunden und er blickte mich mit freundlichen, warmherzigen Augen an. Natürlich fragte ich, wie es ihm jetzt geht.

Nach unserem Gespräch hatte er noch einmal mit seinem besten Freund über meine Worte gesprochen. Und dieser hatte ihm genau auf das Gleiche aufmerksam machen wollen, wie ich. Doch seine Worte waren einfach nicht zu ihm durchgedrungen,…

Die Entscheidung des Lebens

Das Leben in der technisierten, westlichen Welt, ist so komplex, dass es die feinfühligen Menschen unter uns permanent überfordert. Ich spüre das sehr deutlich seit ca. 15, 16 Jahren daran, dass ich so Vieles einfach nicht schaffe, was unseren Alltag im Westen bestimmt, will ich meinen persönlichen Bedürfnissen treu sein.

Ich rede hier von meiner Psycho-Hygiene, die ich täglich betreibe, weil ich sonst mit meiner inneren Entwicklung nicht Schritte halten kann. Ich brauche sehr viel Zeit, um das, was in meiner Praxis zutage tritt, angemessen zu würdigen. Täte ich es nicht, könnte ich auch aufhören, zu meditieren. Dann sperrte ich nur wieder einen Deckel auf den Topf oder stopfte einen Korken auf die Flasche, anstelle zu bereinigen, was zu bereinigen ist und zu stärken, was zu stärken ist.
Dafür habe ich vor 15, 16 Jahren eine bewusste Entscheidung getroffen, zu der ich mich täglich neu entscheide, zu stehen.

Das alltägliche Leben läuft weiter und weiter. Ich kann mich nicht meinen P…

(M)eine neue (Leit-)Kultur

Hinter mir liegen anstrengende Wochen, in denen ich mich unausgesetzt mit dem „Schwarzen Rauschen“ in meinem System konfrontiert sah. Als hätte mein Herz sich entschlossen, alles erneut aufzuzeigen, was mich in meinem bisherigen Leben zutiefst negativ beeinflusste. Ich ging durch intensive Phasen der inneren Auseinandersetzung mit allem, was mich in eine Richtung gezwungen hatte, ohne die mindeste Chance auf Selbstwirksamkeit.

In der letzten Woche schien das Ganze seinen Kulminationspunkt zu erreichen: Ich steckte täglich in Situationen fest, die ich als massiv vereinnahmend, fremdbestimmt und demotivierend erlebte. Ich sah mich mit der Tatsache konfrontiert, mich in andere Gegebenheiten ein- und unterordnen zu müssen, die ich nicht gut heiße. Von anderen manifestierte Wirklichkeiten schienen um ein Vielfaches wert- und bedeutungsvoller zu sein, als meine.

Letzten Endes ist es wahr, dass „meine Welt“ bisher zu wenig Raum hat. Ich hatte gelernt, dass persönlichen Raum zu beanspruchen…

Die "reine Sicht" oder die Illusionen der Anderen

Durch den Buddhismus habe ich gelernt, mit meiner Wahrnehmung und den Projektionen, die daraus entstehen zu arbeiten. Der Fokus liegt dabei immer darauf, zu achten, wie meine Wahrnehmung Realität formt. Doch im wahren Leben interagiere ich täglich mit den Realitäten, die aus der Wahrnehmung der anderen entsteht. Genauso wie meine Realität den Umgang und die Zusammenarbeit mit anderen beeinflusst, bestimmt die Wirklichkeit der anderen auch mich.

Schon immer fehlte mir diese Dimension der Anderen in der Betrachtung des Lebens, wie sie der Buddhismus lehrt. Spätestens dann, wenn man schmerzhaft betroffen ist durch die Realitäten, die sich andere schaffen, gerät man an die Grenzen dieser Sichtweise der buddhistischen Lehre.
Neulich geschah etwas Unerwartetes in einem meiner Coachings. 

MeineAufgabe als Coach besteht darin, die Mitarbeiter meines Unternehmens in fachlichen Fragen und beim Erreichen unserer Qualitätsstandards zu unterstützen. In der Regel geht es dabei nicht um Persönliches…

Ein zu deklarierendes Ende, um des neuen Anfangs willen

Gestatte mir, noch einmal zurückzukehren, mein lieber Freund. Zu jener Zeit, als ich dich zum Reiten über die Steppe einlud. Als du mein bangendes Herz erfreutest, indem du schweigend mit mir gingst. Ins Ungewisse, dennoch seltsam Vertraute, jenem Horizont entgegen, der dich in die Heimat gleichermaßen wie in die Fremde zog.

Oder ging es nur mir so? Dieser ständige Zwiespalt, zwischen Heimat und Fremde? Zwischen alt und neu?

Oh nein, uns geht es immer noch beiden so, nicht wahr? Keine Zeit zuvor hat diesen Widerspruch, den fortwährenden Konflikt, je so deutlich gezeigt, wie diese. Eine breite Lücke, einem tiefen Graben gleich, zwischen traditionell Vertrautem und dessen Fremdheit in dieser neuen Welt.

Wir ritten gemeinsam auf dieses Gebirge zu, wir wagten den Aufstieg. Und dann kam jener Moment, wo ich, allen vorangehend, jenes Land betrat, in dem wir unser neues Zuhause fanden.

Drei Jahre vergingen. Konstruktive, kreative, unsere Bedürfnisse sichtende und sichernde Jahre. Die Geme…

Bedeutung, Begeisterung, Selbstwirksamkeit

Wenn es ums Lernen und Weiterentwicklung geht, bin ich gerne dabei. Als Mensch, der innerlich dunkle Zeiten erlebt hat, strebe ich hartnäckig danach, die geistigen und psychischen Mechanismen dahinter zu verstehen und zum Positiven zu verändern.

Jeder von uns hat meiner Ansicht nach die Erinnerung an das „Paradies“ in sich - ein untrügliches, gefühltes Bild davon, was gut und richtig ist.  Ich nenne es „Erinnerung“, andere unser Wesen, unsere Natur. Wir streben auf ganz natürliche Weise danach, dieses Wesen zu entfalten und zu verwirklichen. Umso intensiver, je mehr wir mit Wesen und Menschen in unserer Umgebung gesegnet sind, die das gute, gerechte, freudvolle Wesen in uns inspirieren und fördern. 

Unser innerer Sinn für Gerechtigkeit, Echtheit und Wahrheit drängt in diese Richtung - das ist nichts, was uns durch Erziehung beigebracht wird. Unsere ursprünglich vorhandene Ethik und unser Willen, das Beste aus uns für uns und andere herauszuholen, muss unterstützt und gefördert werde…

Die Bedeutung des Fühlens

Im Buddhismus ist der Aspekt (der Skandha) des Fühlens mit dem Element Erde verbunden, und nicht, wie im Westen üblich, mit dem Element Wasser. Das ergibt, meinen Erfahrungen gemäß, durchaus Sinn. Wann immer ich den Aspekt des Fühlens anspreche, hat er für mich genau diese, nutzbringende Funktion: Das dezidierte Fühlen erdet mich und mein Denken in die Realität des momentanen Augenblicks.

Diesen Aspekt des Bodenhaftung herstellenden Fühlens zu üben, stabilisiert die Anbindung an mein Herz. Und das Imperium des Herzens, was ich auszubilden wünsche, versteht sich stets als ein Reich, das dem momentan Machbaren zugewandt ist. Im Augenblick wünscht mein Herz, das Bestmögliche zu verwirklichen. Nicht morgen oder in ein paar Jahren. Wenn ich meine gegenwärtigen Erkenntnisse mit meiner augenblicklichen Realität verknüpfen will, prüfe ich fühlend, was praktikabel ist.
Wenn das Herz also jede Theorie und Philosophie eindampft, bis nur noch das übrig ist, was Bezug zu meiner derzeitigen Wirklic…